Cholesterin und Co e.V.

Patientenorganisation für Patienten mit Familiärer Hypercholesterinämie oder anderen schweren genetischen Fettstoffwechselstörungen

CholCo e.V. feiert Jubiläum

Wir freuen uns, auf 10 erfolgreiche Jahre zurückblicken zu können. 10 Jahre - wie schnell die Zeit vergeht. Der Anfang war doch gerade erst, denkt so mancher.

Wie feiert man aber einen 10. Geburtstag in einem Jahr wie diesem? Am 20. Februar 2021 wird die Patientenorganisation Cholesterin & Co e.V. 10 Jahre alt, und das wollten wir mit unseren Mitgliedern, Partnern und Unterstützern feiern.

Doch nun leben wir seit einem Jahr mit dem Coronavirus– und damit ist alles anders. Ganz ausfallen sollte die „Feier“ aber nicht. Deshalb haben wir uns Alternativen überlegt, wie wir feiern können. Wir möchten etwas an unsere Mitglieder zurückgeben und möchten – wenn sich die aktuelle Lage entspannt hat – insgesamt 20 Personen an zwei Standorten zu einem Kochkurs einladen, die zuvor bei unserem Gewinnspiel teilgenommen haben und ausgelost wurden. Zudem wird es auf Social Media und in der Presse Statements unserer Experten und Mitglieder geben. Zudem senden wir Pressemitteilungen aus, um die Aufmerksamkeit auf unsere Fettstoffwechselstörungen zu lenken.

Mit der „Jubiläumsfeier“ möchten wir die Entwicklung und die Erfolge der gemeinsamen Arbeit in den letzten zehn Jahren Revue passieren lassen. 

Diese chronischen Erkrankungen bringen trotz Therapie noch allerlei Folge- und Begleiterkrankungen mit sich und die Dunkelziffer der Betroffenen ist zudem recht hoch.

„Ich habe zu hohes Cholesterin“, sagen viele Menschen über sich und meinen damit eine Störung ihres Fettstoffwechsels. Die Experten schätzen, dass gerade einmal 1-10 Prozent der Menschen diagnostiziert sind. Dies liegt daran, dass deutliche Anzeichen bei hohen Cholesterinwerten und Lp(a)-Werten fehlen.

Bleiben genetisch zu hohe Cholesterinwerte, Lp(a) und Triglyceride unbehandelt oder ist die Behandlung nur teilweise erfolgreich, kann es zu Begleit- und Folgeerkrankungen kommen, die das gesamte Organsystem betreffen. Dazu gehören Herzinfarkt, Schlaganfall und pAVK.

Es ist wichtig, bereits im Kindesalter auf erhöhte Werte getestet zu werden, vor allem, wenn in der Familie bereits eine familiäre Veranlagung bekannt ist. Wer betroffen ist, sollte sich umfassend über die Erkrankung informieren, regelmäßig die Kontrolluntersuchungen nutzen, eine Ernährungsberatung besuchen und den Austausch mit anderen Betroffenen suchen.

„Unser Ziel war es, uns gegenseitig zu unterstützen und uns auszutauschen“, erzählt die Vorstandsvorsitzende Michaela Wolf, deren Tochter im Kleinkindalter mit Familiärer Hypercholesterinämie diagnostiziert wurde.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen die unsere Arbeit unterstützen und sich gemeinsam mit uns austauschen!